Rotary
INKLUSIV

Die Ausgangslage

72.000 Menschen mit Behinderung sind in Nordrhein-Westfalen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung beschäftigt (Quelle: Landschaftsverband Westfalen-Lippe). Doch nur für einen Bruchteil von ihnen stehen Arbeitsplätze außerhalb der Werkstätten zur Verfügung.

Unser Ziel

In Kooperation mit der Lebenshilfe Lübbecke möchte der Rotary Club Lübbecke/Westfalen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung außerhalb von Werkstätten schaffen. Dazu wurde „Rotary INKLUSIV" ins Leben gerufen.

Ziel ist es, den individuell passenden Arbeitsplatz für diese Menschen zu finden.
Das wird erreicht, wenn:

> Erfahrungen durch Praktika gesammelt werden
> kurzfristig, langfristig oder auch dauerhaft außerhalb der Werkstatt gearbeitet wird
> der Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis gelingt

Das Projekt „Rotary INKLUSIV" gliedert sich in drei Bausteine, angepasst an die individuellen Möglichkeiten der Teilnehmer.

Die drei Bausteine


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Die Beteiligten setzen es sich zum Ziel, den Anteil der betrieblichen Qualifizierung für Menschen mit Behinderung zu erhöhen. Als Schlüssel soll die Entwicklung niedrigschwelliger und passgenauer Qualifizierungsbausteine oder Teilqualifikationen dienen.

Die Teilnehmer erhalten die Chance zur zertifizierten Weiterqualifizierung. So werden ihnen nachhaltig mehr Wahlmöglichkeiten eröffnet und neue berufliche Perspektiven gegeben.

Der Nachweis erworbener Qualifikationen führt zu einem Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit, einer besseren Verwertung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und somit verbesserten Integrationschancen.

Mit diesem personenzentrierten Qualifizierungsansatz wollen wir eine zukunftsweisende Weiterentwicklung von beruflicher Bildung für Menschen mit Behinderung vorantreiben.



Der Weg

Um den Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, nimmt der Rotary Club Lübbecke/Westfalen gezielt Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern auf.

Passgenau platziert erhalten die Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, ihre sozialen und beruflichen Fähigkeiten zu entwickeln und sich beruflich (weiter-) zu qualifizieren.

Intensiv begleitet werden die Teilnehmer und Betriebe von Fachkräften aus den Lübbecker Werkstätten, unterstützt von Rotariern. Im Verlaufe der Beschäftigung zeigt sich, ob der Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis gelingen kann.

Grundlegend wichtig ist es, den Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit zur beruflichen Erprobung und Orientierung außerhalb von Werkstatt zu bieten. Nur so können sie erfahren, welches Arbeits- oder Tätigkeitsfeld für sie das passende ist.

Selbst wenn der endgültige Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nicht gelingen kann, so ist der längerfristige bzw. dauerhafte Verbleib auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz oder auch die reine Erprobung im Praktikum eine wichtige Erfahrung.



Der Ablauf in sechs Schritten

1. Suche von Praktikumsplätzen
2. Prüfung der Kompatibilität von Arbeitsplatz und Person
3. Feststellung des Unterstützungsbedarfes
4. Umsetzung und Begleitung
5. Entwicklung zertifizierter, beruflicher Qualifizierungen
6. Prüfung eines sozialversicherungspflichtigen Übergangs




Rotary INKLUSIV – Der Film:

Gemeinsam zum Erfolg

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) finanziert das Projekt maßgeblich. Über das „LWL-Budget für Arbeit“ – aktion 5 unterstützt der LWL Menschen mit Behinderung aus einer Werkstatt auf dem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Neben Geldleistungen bietet der LWL direkte Unterstützung am Arbeitsplatz und vorbereitende Maßnahmen.

Neben den öffentlichen Mitteln des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wird das Projekt aus Spenden des Rotary Clubs Lübbecke, von Rotary International (District 1900) und den Lübbecker Werkstätten – eine Einrichtung der Lebenshilfe Lübbecke – finanziert.

Die örtlichen Integrationsfachdienste beraten schwerbehinderte Menschen und Arbeitgeber zur behinderungsgerechten Beschäftigung und leiten die finanzielle Förderung ein. Sowohl Klienten als auch Arbeitgeber können sich zur Unterstützung beim Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis an die örtlichen Integrationsfachdienste wenden. Zur dauerhaften Sicherung einer erfolgreichen sozialversicherungspflichtigen Integration übernehmen diese die weitere Begleitung in den Betrieben.

Das Team

Team Team Team Team Team

Axel Beelmann

Berufsdienst

Holger Brand

Past-Präsident

Georg Droste

Foundation und Leitung

Stefan Meyer

Präsident

Andreas Winkelmann

Gemeindienst

Team Team Team Team

Swen Binner

Berufsdienst

Nicole Spengemann

Lebenshilfe

Daniel Heinrichs

Lebenshilfe

Christoph Degener

Gemeindienst

Eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit sowie eine intensive Ausgestaltung der Kooperationsbeziehungen aller beteiligten Partner fördern die verstärkte Vernetzung mit Betrieben und Einrichtungen der heimischen Wirtschaft und den nachhaltigen Ausbau eines strukturierten Förderungsnetzwerkes. Hierzu gehört auch die enge Einbindung und Abstimmung mit den zuständigen Integrationsfachdiensten vor Ort.

Rotary INKLUSIV

eine Kooperation zwischen

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mit Unterstützung durch

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Ihr Kontakt

Nicole Spengemann
Tel. 05741 / 323-71
gs.spengemann@luebbecker-werkstaetten.de